Deutscher Gewerkschaftsbund

Beschäftigte bei H&M in Deutschland und Zulieferern in Indien protestieren
Ak­ti­ons­tag Schwar­zer Frei­tag der 13.
Colourbox.de
An diesem Freitag (13. Oktober 2017) demonstrieren gewerkschaftlich aktive Betriebsräte von H&M sowie Beschäftigte, die in Zulieferfabriken für H&M in Indien arbeiten, für menschenwürdige Arbeit. Anlass sind verstärkte Angriffe auf die Rechte von Beschäftigten und Betriebsräten in Deutschland sowie anstehende Tarifverhandlungen bei H&M-Zulieferern in Indien. „Wir werden uns weiterhin gegenseitig bei unseren Forderungen unterstützen“, erklärte Saskia Stock, Vorsitzende des H&M-Gesamtbetriebsrats und Mitglied des ver.di-Arbeitskreises Junge Mode. „Unsere Kolleginnen in Asien werden ebenfalls unsere Themen vorbringen und wir ihre. Dies stärkt uns und zeigt H&M, dass wir entlang der Wertschöpfungskette solidarisch zusammenstehen.“
zur Webseite …

„Ge­werk­schafts­frau­en wäh­len Rot-Rot-Grün“
Bundestagswahl 2017 - So haben GewerkschafterInnen gewählt
DGB/Simone M. Neumann
Mehr als 50 000 Menschen hat die Forschungsgruppe Wahlen am Tag der Bundestagswahl 2017 zu ihrer Stimmabgabe interviewt. Ein großer Teil der Befragten hat den MeinungsforscherInnen zudem Auskunft über Gewerkschaftsmitgliedschaft, Erwerbsstatus und Berufsgruppe gegeben. Diese Zahlen bilden die Basis für die einblick-Wahlgrafiken zur Bundestagswahl.
zur Webseite …

Wir laden ein!
Wahl­fo­rum in Mar­zahn-Hel­lers­dorf zu den Bun­des­tags­wah­len 2017
DGB
Mit unserem Forum bieten wir allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, mit den Kandidatinnen und Kandidaten, die am 24. September 2017, in Marzahn-Hellersdorf zur Wahl antreten, zu diskutieren und sie persönlich auf Herz und Nieren zu prüfen.
weiterlesen …

De­le­gier­ten­ver­samm­lung der IG Me­tall Ber­lin er­klärt So­li­da­ri­tät mit den fran­zö­si­schen Ge­werk­schaf­ten
"Den Unterbietungswettbewerb in Europa auf Kosten von Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte lehnen wir ab. Der jetzige französischen Präsident Marcon hat erklärt, er wolle per Dekret das Arbeitsrecht so verändern, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmer verbessert wird. Zu befürchten ist die Verschlechterung der sozialen und politischen Rechte der Beschäftigten. (..) Die französischen Gewerkschaften sind bereit für Veränderungen, lehnen jedoch einen Kahlschlag erkämpfter Rechte ab. Sie haben sich in die Konsultation zwischen Regierung und Sozialpartner konstruktiv eingebracht. Wählt die französische Regierung einen Weg ohne Beteiligung der Gewerkschaften, steht Frankreich vor einem erneuten heißen Herbst." Die Delegiertenversammlung der IG Metall Berlin erklärt sich solidarisch mit dem Kampf unserer französischen Kolleginnen und Kollegen!
weiterlesen …

Stei­gen­de Mie­ten in Groß­städ­ten er­hö­hen Ar­muts­ri­si­ko
Das Negativ(e) der schwarzen Null ist ein schwarzes Loch
DGB/Alexandre Zveiger/123rf.com
Die stark steigenden Mieten in den Großstädten erhöhen signifikant das Armutsrisiko. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung, die am 18.09.2017 bei einem wohnungspolitischen Workshop des DGB-Bundesvorstands in Berlin vorgestellt wurde.
weiterlesen …

DGB-Ap­pell ge­gen Ren­ten­kür­zung ab­ge­schlos­sen – 80.000 Un­ter­schrif­ten
DGB/Simone M. Neumann
Im Rahmen der gewerkschaftlichen Rentenkampagne haben fast 80.000 Kolleginnen und Kollegen den Appell „Mit deiner Stimme den Rentensinkflug stoppen“ unterstützt. Der DGB hat daraufhin seine Forderung an die Parteien nach einem rentenpolitischen Kurswechsel bekräftigt. „Jetzt liegt der Ball im Feld der Politik“, unter diesem Motto wird symbolisch für die Unterschriften ein Ball an die Generalsekretäre von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und der SPD und DIE LINKE übergeben. Die CDU hat die Ballannahme verweigert.
zur Webseite …

Terminhinweis: Forum Neue Politik der Arbeit lädt ein zur Diskussion:
„Din­ner for one“ oder was sagt uns das Er­geb­nis der Bun­des­tags­wahl 2017?
Die Bundestagswahl 2017 wird nach Lage der Dinge keine großen Überraschungen bringen. Welche Optionen für gesellschaftliche Entwicklungspfade zeichnen sich ab und welche Herausforderungen und Anforderungen stellen sich damit auch für gewerkschaftliche Politik?
weiterlesen …

Rei­ni­cken­dor­fer Ge­werk­schaf­te­rIn­nen für Te­gel-Schlie­ßung
Ralf Roletschek / roletschek.at
Tegel offen zu halten heißt, auf den Bau Tausender von Wohnungen und die Chance auf viele neue, zukunftsorientierte Jobs zu verzichten. So, oder so ähnlich lässt sich die Resolution zusammenfassen, mit der Kolleginnen und Kollegen aus Reinickendorf gewerkschaftsübergreifend als „DGB-Kreisverband in Gründung“ für ein klares „NEIN“ beim Volksentscheid über die Offenhaltung Tegels am 24.09.2017 werben.
weiterlesen …

Gemeinsame Erklärung von Verbänden ehemaliger KZ-Häftlinge zur Bundestagswahl: Demokratische Errungenschaften verteidigen
Dem Rechts­ruck ent­ge­gen­tre­ten
Erklärung des Netzwerks der Lagergemeinschaften aus Anlass der Bundestagswahl am 24. September 2017
Flickr/iphonedigital/CC-BY-SA 2.0
Mit überaus großer Besorgnis nehmen Vertreter der von ehemaligen Häftlingen der Konzentrationslager gegründeten Interessenverbände, den weltweiten Rechtsruck und die Erfolge der Rechts-Populisten in Europa und Deutschland zur Kenntnis. "Wir ... wenden uns deutlich gegen jegliche Form rechter, menschen- und demokratiefeindlicher Ideologien und Tendenzen und stellen uns dieser wachsenden Bedrohung, gemeinsam mit allen demokratisch Gesinnten, nach Kräften entgegen."
weiterlesen …

Positionen zur Bezirkspolitik

Demoke
2016 hatte der DGB zur Wahl der Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) seine Positionen zur Berliner Kommunalpolitik formuliert. In dem Papier fordern Gewerkschaften und DGB die Bezirkspolitik unter anderem auf, Schulsanierung und Schulbau effektiv zu voranzutreiben, gute Arbeitsbedingungen zur Voraussetzung bei der Auftragsvergabe zu machen, die Schwarzarbeit bezirksübergreifend zu bekämpfen und Genehmigungen für Wohnungsbau zu beschleunigen.
Zur Pressemeldung

Alles rund um's Weihnachtsgeld

ver.di-Aufstockerberatung

ver.di
zur Webseite …

Aus dem Bund

Dokumentationspflicht
Mi­ni­jobs: Schluss mit Ar­beits­zeit nach "Guts­her­ren­ar­t"
DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach schreibt in der Kolumne "Gastwirtschaft" der Frankfurter Rundschau über Minijobs und Mindestlohn
DGB/Simone M. Neumann
Die Dokumentationspflicht der Arbeitszeit gilt laut Mindestlohngesetz für Bereiche, „die in der Vergangenheit durch Schwarzarbeit und Missbrauch aufgefallen sind“, stellt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach in der Frankfurter Rundschau klar. Dazu gehören zweifelsfrei auch Minijobs. Statt mit "Arbeitszeit nach Gutsherrenart" weiterzumachen wie bisher, müsse jetzt die "Minijob-Mauer durchbrochen werden".
weiterlesen …

Min­dest­lohn: Fi­nanz­mi­nis­te­ri­um öff­net Schlupflö­cher
DGB/Simone M. Neumann
Zwei Verordnungen des Bundesfinanzministeriums könnten dafür sorgen, dass der Mindestlohn in einigen Branchen leicht umgangen und kaum kontrolliert werden kann. Ziel des Ministeriums sei offenbar eine Regelung, deren Sinn "einzig und alleine in einer Förderung der Umgehung des Mindestlohns zu liegen scheint", kritisiert der DGB in einer Stellungnahme.
weiterlesen …

DGB-Ratgeber ungesicherte Beschäftigung

Ein Angebot für 42% der Berliner Beschäftigten

42% der Berliner ArbeitnehmerInnen arbeiten - laut Betriebspanel - in prekären Beschäftigungs- verhältnissen, sei es in befristeten Jobs, Minijobs oder prekärer Selbständigkeit. Der DGB hat sukzessive Ratgeber mit vielen Rechtstipps für inzwischen sieben Formen prekärer Beschäftigung entwickelt, die regelmäßig aktualisiert werden: