Deutscher Gewerkschaftsbund

20.06.2014

DGB-Kreisverband Tempelhof-Schöneberg unterstützt Proteste gegen Verkauf von Bundeswohnungen zum Höchstpreis

Dass Berlin dringend bezahlbaren Wohnraum braucht, sollte eigentlich inzwischen bekannt sein, auch bei der Bundesregierung. Der Bund hat konkrete Möglichkeiten, den Notstand zu mildern, nicht nur politisch zum Beispiel über die Mietenpolitik sondern auch über sein Verhalten als einer der großen Grundstückseigentümer in Berlin.

Der geplanten Verkauf der Häuser Katzlerstraße 10 und 11 sowie Großgörschenstraße 25, 26 und 27 durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, kurz BImA, zum Höchstpreis stößt auf wachsenden Kritik und Widerstand der bisherigen Mieterinnen und Mieter aber auch der Berliner Politik. „Zurecht!“, betont  Uwe Timm, Vorsitzender des DGB-Kreisverbands Tempelhof-Schöneberg, „So teuer wie möglich oder sozial verträglich? Oder anders gefragt: Will der Bund einfach mal nur vom Berliner Immobilienboom profitieren oder stellt er sich seiner sozialpolitischen Verantwortung?“.

Der DGB-Kreisverband unterstützt die Forderung von Mieter*innen-Initiativen, Verbänden und Parteien an den Bund, den Verkauf von 1.700 Wohnungen zu stoppen und ruft dazu auf, sich am kommenden Samstag, den 21.06., 10.00h dem Aufruf der Interessengemeinschaft Großgörschen & Katzler (ig GroKa) am geplanten Kiezspaziergang in der Großgörschenstraße/Katzlerstraße zu beteiligen.

Einladung zum Kiezspaziergang

 


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