Deutscher Gewerkschaftsbund

01.03.2017

Warnstreikauftakt der NGG bei Coca Cola – 160,00 Euro für alle

Beim Warnstreikauftakt zu den Tarifverhandlungen bei Coca Cola waren zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Frühschicht dem Aufruf ihrer Gewerkschaft NGG gefolgt.

Uwe Ledwig, Geschäftsführer der NGG Region Berlin-Brandenburg, erinnerte an die vielen Arbeitsplätze, die bei Coca Cola durch Standortverlagerungen nach Osteuropa weggefallen seien. Die Beschäftigten hätten genug Opfer gebracht. Freddy Adjan, NGG-Verhandlungsführer und Landesbezirksvorsitzender der NGG in Bayern, bezeichnete das Angebot der Arbeitgeberseite von 1,3% als Provokation, zumal es erst ab 01.02. gelten solle. Auf das Jahr gerechnet seien es sogar nur 1,2%. „Die Tarifkommission hat beschlossen, einen Festbetrag von 160,00 Euro für alle Beschäftigten zu fordern. Das ist ein klares Signal der Solidarität gerade für die unteren Einkommensgruppen.“, betonte Adjan.

Doro Zinke, Vorsitzende des DGB-Bezirks Berlin-Brandenburg, überbrachte die solidarischen Grüße aller Berliner DGB-Gewerkschaften und verwies auf die aktuelle Diskussion über Managergehälter. Diese zu begrenzen sei richtig, gleichzeitig müssten aber auch die Löhne ordentlich steigen.


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Ko­lum­ne "Fra­gen zum Ar­beits­recht"
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