Deutscher Gewerkschaftsbund

06.06.2018
Berliner Schulbauoffensive

Droht eine Privatisierung der Schulen?

Informations- und Diskussionsveranstaltung des Dgb Kreisverbands, der Gew und der IG BAU in Tempelhof-Schöneberg

Kinder schreiben an Schultafel

DGB/Gennadiy Poznyakov/123rf.com

Die Berliner Schulbauoffensive soll mit insgesamt 5,5 Milliarden Euro das größte Investitionsvorhaben der nächsten Jahre werden. Damit soll der Sanierungsstau an den Schulen abgebaut und neue Schulen für die wachsende Stadt errichtet werden. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften begrüßen diese Initiative, legen aber großen Wert darauf, dass Qualität, Beteiligung und Transparenz nicht zu kurz kommen.

Gute Arbeit und die Arbeitsfähigkeit der Bauämter müssen gewährleistet sein. Die Beauftragung landeseigener Unternehmen kann für den DGB ein geeigneter Weg sein, wenn ein Anteilsverkauf an Private oder deren Beteiligung im Rahmen sogenannter Öffentlich-Privater-Partnerschaften ausgeschlossen bleiben.

Die GEW BERLIN lehnt die Ausgliederung von Schulsanierung und Schulneubau in Infrastrukturgesellschaften ab, da sie die Mitwirkung demokratisch legitimierter Vertretungen faktisch abschaffe und die Privatisierung der Schulgebäude ermögliche.

18.Juni, 18.30 Uhr
Ver.di-Mediengalerie
Dudenstraße 10, 10965 Berlin
(nähe U-Bahnhof „Platz der Luftbrücke“)

Christian Stefan (IG BAU)
Uli Scholz (GEW Tempelhof-Schöneberg)
Birger Scholz (Finanzwissenschaftler)
Herbert Storn (GEW Frankfurt)

 

Um Anmeldung wird gebeten unter roghieh.ghorban@dgb.de 

Logos der Gewerkschaften im DGB: IG BAU, IG BCE, EVG, GEW, IGM, NGG, GdP, ver.di

IG BAU, IG BCE, EVG, GEW, IGM, NGG, GdP, ver.di


Nach oben
Ko­lum­ne "Fra­gen zum Ar­beits­recht"
DGB
Die Leserinnen und Leser der Tageszeitung "Tagesspiegel" kennen DGB-Arbeitsrechtsexpertin Marta Böning. Sie beantwortet auf der Karriere-Seite Fragen zum Arbeitsrecht. Hier können Sie die Beiträge nach ihrem Erscheinen im Tagesspiegel online nachlesen.
zur Webseite …