Deutscher Gewerkschaftsbund

29.10.2018
Kreisverbände putzen Stolpersteine

Den Opfern der „Reichspogromnacht“ 1938 Namen und Geschichten geben

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften in den Berliner Bezirken gedenken am 9. November 2018 den Opfern der "Reichspogromnacht". Sie war der grausame Höhepunkt antisemitischer Gewalt im Rahmen der Novemberpogrome, die sich dieses Jahr zum 80. Mal jähren.

In ganz Deutschland wurden in der Nacht vom 9. November 1938 Jüdinnen und Juden verschleppt, inhaftiert und ermordet. Ihre Läden und Wohnungen wurden zerstört, ihre Synagogen und Gemeindehäuser geplündert und in Brand gesteckt. Der nationalsozialistische Staat koordinierte die Gewalt, viele Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich oder blickten weg. Die Novemberpogrome 1938 waren der Auftakt zum nationalsozialistischen Ziel, jüdisches Leben in Europa zu vernichten. Am nächsten Tag, dem 10. November, erfolgte die Deportation von 30.000 Jüdinnen und Juden in Konzentrationslager, davon alleine 6.000 Berlinerinnen und Berliner.

Die Opfer der Novemberpogrome von 1938 werden wir niemals vergessen.

Wir wollen den Opfern gedenken und ihnen Namen und Geschichten geben. Deshalb rufen die DGB Kreisverbände in Berlin gemeinsam mit vielen Engagierten aus Kirchen, Schulen, Vereinen und Universitäten auf, die Stolpersteine in ihren Berliner Kiezen zu putzen.

Weitere Informationen zur einzelnen Aktionen:

Unser Gedenken ist uns Mahnung und täglicher Handlungsauftrag: Als DGB stehen wir entschieden für den Schutz von jüdischem Leben in Berlin und in ganz Deutschland ein.


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