Deutscher Gewerkschaftsbund

16.11.2017
Arbeitsplatzvernichtung für höhere Gewinne. Nein, danke!

Berliner DGB-Kreisverbände und DGB-Region erklären Solidarität mit Siemens-Beschäftigten

Über sechs Milliarden Euro Gewinn nach Steuern verkündete der Siemens-Konzern vor wenigen Tagen, es sei ein „herausragendes Jahr für das Unternehmen“. Die Dividende für die Aktionäre soll angehoben werden. Ganz anders dagegen die Botschaft an die Beschäftigten: Tausende Stellen sollen gestrichen werden, auch in Berlin.

Diese Pläne sind zuallererst ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, die diese Gewinne mit ihrer Arbeit ermöglicht haben. Diese Pläne gefährden aber auch den Industriestandort Berlin und nicht zuletzt den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft. Zahlreiche tariflich gesicherte Arbeitsplätze stehen auf der Kippe. Besonders instinktlos und geschichtslos ist die Verkündung des Rückzugs aus Berlin und den neuen Ländern am Tag des Mauerfalls, dem 9. November gewesen.

Gegen diese Politik des Konzernvorstands hilft nur massiver Widerstand.

Die Berliner DGB-Kreisverbände und die DGB-Region Berlin erklären ihre volle Solidarität mit den Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft, der IG Metall!

Wir rufen dazu auf, die geplante Protestkundgebung für den Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen bei Siemens am kommenden Freitag, 17. November, 10.00 Uhr, vor der Siemens-Hauptverwaltung (Nonnendammallee 101, 13629 Berlin-Spandau) und weitere Aktionen aktiv zu unterstützen.

  • Peter Witt, Vorsitzender des DGB-KV Tempelhof-Schöneberg (ver.di)
  • Christian Fromm, Vorsitzender des DGB-KV Spandau (IG Metall)
  • Uwe Doering, stellvertretender Vorsitzender des DGB-KV Treptow-Köpenick (IG Metall)
  • Joachim Elsholz, Vorsitzender des DGB-KV Steglitz-Zehlendorf (IG BCE)
  • Dagmar Poetzsch, Vorsitzende des DGB-KV Ost (GEW)
  • Sven Meyer, Ansprechpartner für den DGB-KV Reinickendorf in Gründung (ver.di)
  • Mirjam Blumenthal, Vorsitzende des DGB-KV Neukölln (ver.di)
  • Heiko Glawe, Regionsgeschäftsführer des DGB Berlin (ver.di)

Unterstützt auch die online-Petition gegen Arbeitsplatzabbau beim Siemens-Dynamowerk!


 


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