Deutscher Gewerkschaftsbund

09.03.2017
Auch das war der Frauentag in Berlin:

Solidarität des DGB mit den „SystemerInnen“ in ihrem Tarifkampf – Elke Hannack (DGB-Bundesvorstand) am Checkpoint Charlie

3 Cent oder 0,03 Euro, das ist das aktuelle „Angebot“ der Arbeitgeber in der Systemgastronomie (McDonalds, Starbucks, Nordsee etc.). Das sei kein Angebot, sondern eine Provokation, brachte Funda Uygur, Gewerkschaftssekretärin der NGG Berlin-Brandenburg, die Empörung der Kolleginnen und Kollegen auf den Punkt. Dementsprechend kämpferisch war die Stimmung beim Warnstreik am 8. März, dem Internationalen Frauentag. Passend zum Aktionsort, dem Checkpoint Charlie, hatten die Beschäftigten  Schilder mit dem Motto „Achtung, Sie betreten jetzt den Mindestlohnsektor!“, dabei.

Elke Hannack, stellvertretende Bundesvorsitzende des DGB, versicherte den Kolleginnen und Kollegen die Solidarität des Dachverbands und der Mitgliedsgewerkschaften und versprach weitere Unterstützung in der Tarifauseinandersetzung. Auch die DGB-Region Berlin war dabei und verteilte nebenbei an die streikenden Kolleginnen Grußkarten zum Internationalen Frauentag.


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Ko­lum­ne "Fra­gen zum Ar­beits­recht"
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