Deutscher Gewerkschaftsbund

05.11.2020
Gedenken an den Auftakt zur systematischen Judenermordung 1938

Stolperstein-Putzaktionen am 7., 8. und 9. November 2020

Wir erinnern an die Opfer faschistischer Gewaltherrschaft

Gemeinsames Stolperstein putzen

  • am 7. November in Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf
  • am 8. November in Berlin-Alt-Hohenschönhausen
  • am 9. November in Berlin-Mitte, Steglitz und Zehlendorf


Die DGB-Kreisverbände Tempelhof-Schöneberg, Mitte und Steglitz-Zehlendorf sowie die Stolperstein-Initiative Stierstraße Berlin-Friedenau laden zu Stolperstein-Putzaktionen am 7. und 9. November 2020 ein.

Stolperstein im Herbst

Axel Mauruszat

Stolpersteine erinnern daran, dass hinter jeder Zahl über die Opfer faschistischer Gewalt, Menschen stehen. Menschen, die vielleicht heute noch unsere Nachbarn sein könnten, deren Kinder vielleicht noch im Kiez wohnen würden.

Stolpersteine zu putzen heißt, diese Menschen wieder sichtbarer zu machen und ihr Andenken zu ehren.

Unterstützer*innen sind herzlich willkommen.

 TREFFPUNKTE

  • SCHÖNEBERG: 14 Uhr, Bergdesgadener Straße 34, 10779 Berlin-Schöneberg
    Abschlussgedenkfeier am Bayerischer Platz im Anschluss (vorraussichtlich ab ca. 15 Uhr)

  • CHARLOTTENBURG-WILMERSDORF: 11 Uhr, Kurfürstendamm 100 , 10709 Berlin

  • MITTE: 17 Uhr, Krefelderstraße, Ecke Alt-Moabit, Berlin-Mitte
     
  • STEGLITZ: 17 Uhr, Albrechtstraße 38, 12163 Berlin-Steglitz

  • ZEHLENDORF: 17 Uhr, Teutonenstraße 15, 14129 Berlin-Nikolassee

  • ALT-HOHENSCHÖNHAUSEN: 13.30 Uhr, Konrad-Wolf-Straße 91/92, 13055 Berlin-Alt-Hohenschönhausen
  • Die Novemberpogrome im Jahre 1938 waren ein Fanal.
  • Das NS-Regime begnügte sich nicht länger mit der »Arisierung«, also der Zwangsenteignung jüdischen Besitzes und jüdischer Unternehmen um die Aufrüstung für den geplanten Krieg zu finanzieren. Systematisch wurden jüdische Einrichtungen geplündert.
  • »Sämtliche jüdische Geschäfte sind sofort von SA-Männern in Uniform zu zerstören. Nach der Zerstörung hat eine SA-Wache aufzuziehen, die dafür zu sorgen hat, dass keinerlei Wertgegenstände entwendet werden können.«, hieß es in einer »Dienstanweisung «.
  • Es folgte die systematische Verschleppung und Ermordung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger. Pogrome, Deportation und Ermordung waren das Ergebnis einer über Jahre immer stärker werdenden Hasskampagne.
  • Auch heute wird wieder unverhohlen Judenhass geschürt …
  • Setze ein Zeichen gegen den Hass und beteilige dich an unseren Aktionen!

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Ko­lum­ne "Fra­gen zum Ar­beits­recht"
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Die Leserinnen und Leser der Tageszeitung "Tagesspiegel" kennen DGB-Arbeitsrechtsexpertin Marta Böning. Sie beantwortet auf der Karriere-Seite Fragen zum Arbeitsrecht. Hier können Sie die Beiträge nach ihrem Erscheinen im Tagesspiegel online nachlesen.
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