Deutscher Gewerkschaftsbund

10.05.2021

Gedenktafel für Zwangsarbeiter in der Hufeisensiedlung

Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, wurde in der Neuköllner Hufeisensiedlung in einer öffentlichen Kundgebung der Anwohnerinitiative "Hufeisern gegen rechts" eine vorläufige Gedenktafel für das Zwangsarbeitslager in der Onkel-Bräsig-Str. enthüllt.

Redebeiträge wurden von der Initiative „Hufeisern gegen rechts“, dem Bezirksstadtrat Jochen Biedermann und von unserer DGB Kreisvorsitzenden, Mirjam Blumenthal, gehalten. Sie betonte u.a. ihre Unterstützung für die "offizielle" Aufstellung einer Gedenktafel durch das Bezirksamt.

Millionen Menschen aus den besetzten Gebieten, vor allem aus Polen und der Sowjetunion, haben die Nazis während des 2. Weltkrieges nach Deutschland verschleppt. Als Zwangsarbeiter*innen wurden sie in nahezu allen Wirtschaftsbereichen eingesetzt, von der Rüstungsproduktion über Verkehrsbetriebe bis zu privaten Haushalten - oft unter menschenunwürdigen Bedingungen.


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Ko­lum­ne "Fra­gen zum Ar­beits­recht"
DGB
Die Leserinnen und Leser der Tageszeitung "Tagesspiegel" kennen DGB-Arbeitsrechtsexpertin Marta Böning. Sie beantwortet auf der Karriere-Seite Fragen zum Arbeitsrecht. Hier können Sie die Beiträge nach ihrem Erscheinen im Tagesspiegel online nachlesen.
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